Wie kann man erfolgreich Dehnungsstreifen entfernen ?

Dehnungsstreifen entfernen ist Heute kein Problem mehr. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Besenreiser, Pigmentflecke oder Schwangerschaftsstreifen zu entfernen. Wir zählen Ihnen hier die beliebtesten auf, zeigen Ihnen aber wie Sie mit  10 Tipps gegen Dehnungsstreifen vorbeugen können.

Sind nur Frauen von Dehnungsstreifen betroffen?

Dehnungsstreifen sind ein Problem, das nicht nur Frauen betrifft sondern durchaus auch Männern zu schaffen machen kann. Die Ursachen hierfür sind verschiedenster Natur. In den meisten Fällen jedoch treten diese unschönen Streifen als ungewollte Begleiterscheinungen bei Schwangerschaften oder Diäten mit starkem Gewichtsverlust auf. Doch damit nicht genug, sie sind auch durchaus erblich bedingter Natur oder Folge starken Übergewichts. Obgleich es viele Betroffene nicht wissen, so kann doch auch eine vererbte Bindegewebsschwäche durchaus böse Dehnungsstreifen hinterlassen. Diese sind ebenso hartnäckig wie alle anderen. Ein wichtiger Tipp schon mal vorweg, es ist immer besser den Streifen vorzubeugen als Dehnungsstreifen zu entfernen.

Dehnungsstreifen treten immer genau in den Bereichen auf, wo sie vor allem im Sommer während der Badesaison am besten gesehen werden können. Neben den klassischen Zonen Bauch, Beine und Po sind bei Frauen auch immer wieder die Busen betroffen. So können hier die Dehnungsstreifen durchaus auch mal ein ansonsten perfektes Dekolleté beeinträchtigen.Die Entstehung von Dehnungsstreifen geht immer auf eine Schädigung des Bindegewebes zurück, diese kann jedoch verschiedene Ursachen haben. Je nach Ursache ist auch die Schwere der Dehnungsstreifen verschieden.

Statistiken besagen, dass bundesweit ungefähr die Hälfte aller Erwachsenen übergewichtig ist. Dies ist nun natürlich eine relativ verhältnislose Aussage. Fest steht jedoch, dass zu starkes Übergewicht dazu führen kann, dass das Bindegewebe am Ende seiner Dehnbarkeit angelangt ist. Die Folge: Es reißt. So entstehen Dehnungsstreifen, jedoch nicht nur bei Übergewicht, auch bei Schwangerschaften entstehen Dehnungsstreifen auf diese Weise.

Was sind Dehnungsstreifen und wie entstehen sie?

Im medizinischen Sprachgebrauch werden Dehnungsstreifen auch als Striae cutis distensae oder auch als Striae cutis atrophica bezeichnet. Die reine Entstehung der Dehnungsstreifen findet in der Unterhaut statt. Nach außen hin sind sie leicht in Form rötlicher Streifen sichtbar. Je älter und schlimmer die Dehnungsstreifen sind, können sie auch in der Färbung einen leicht bläulichen Ton annehmen. Diese rötliche Färbung entsteht dadurch, dass an den betreffenden Stellen, wo die Dehnungsstreifen auftreten schließlich feine Äderchen durch die Haut schimmern.

Produkte um Dehungsstreifen vorzubeugen

Dieses Öl zum Behandeln von Dehungsstreifen können Sie mir einem Klick auf das Bild bei Amazon bestellen.

Dehnungsstreifen treten in erster Linie an Stellen auf, an denen das Gewebe ohnehin schon sehr stark belastet ist. In erster Linie umfasst dies die Bereiche von Bauch, Beine, Po und den Oberarmen sowie teilweise auch den Busen. Allerdings können nicht nur Frauen an Dehnungsstreifen leiden, vielmehr ist dies auch ein Problem der Männer. Sowohl in ihrer Stärke als auch in ihrer Anzahl können die Dehnungsstreifen bei den Betroffenen mal mehr mal weniger stark ausgeprägt sein.

Die Entstehung von Dehnungsstreifen liegt also begründet in kleinen Rissen in der Unterhaut. Diese entstehen durch eine Überdehnung des Bindegewebes. Diese Überdehnung des Bindegewebes wie auch die Entstehung von Dehnungsstreifen können die verschiedensten Ursachen haben, die bereits oben beschrieben wurden. Während einer Schwangerschaft nimmt die Elastizität der Haut einer Frau durch die hormonelle Umstellung enorm ab. Ein schwaches Bindegewebe fördert das Reißen des Untergewebes der Haut.

Des weiteren begünstigt eine sehr schnelle Ausdehnung der Haut binnen kurzer Zeit. Dies tritt vor allem dann auf, wenn Jugendliche einen schnellen Wachstumsschub haben. Dann hat die Haut samt ihrem Bindegewebe nicht ausreichend Zeit, um sich darauf einzustellen und mitzuwachsen. So kommt es zu den unschönen Überdehnungen der Haut und schließlich zu Rissen. Ähnlich verhält es sich auch bei starkem und lang anhaltendem Übergewicht. Die Haut beziehungsweise das Bindegewebe kann den ständigen Überdehnungen nicht mehr standhalten und reißt schließlich.

Obgleich es ja heißt, Sport kann helfen, Dehnungsstreifen vorzubeugen, ist es dennoch eine unumstrittene Tatsache, dass auch ein übermäßiges Sporttreiben zu Dehnungsstreifen führen kann. Dies kommt vor allem dann vor, wenn der Sportler übermäßigen Muskelaufbau betreibt und hierdurch das Muskelwachstum derartig beschleunigt wird, dass die Haut keine Gelegenheit mehr bekommt, sich entsprechend des Wachstums der Muskeln mit zu dehnen. Auch in diesem Fall kommt es zu einer unweigerlichen Überdehnung der Haut die schließlich zu Rissen im Unterhautgewebe führt.

Was jedoch viele Menschen nicht wissen ist die Tatsache, dass auch aufgrund von Erkrankungen und medikamentösen Behandlungen Dehnungsstreifen auftreten können. So kommt es zum Beispiel auch immer wieder in Verbindung mit einer Kortison Therapie zu Dehnungsstreifen.

Dehungsstreifen kann man sich auch entfernen lassenDer Arzt kennzeichnet die betroffenen Stellen und beleuchtet dann die Hautstellen. Auf diese Weise verschwinden die Dehnungsstreifen zwar nicht komplett, aber sie verblassen, sodass sie kaum noch zu erkennen sind. Die Laserbehandlung hat aber noch einen schönen Effekt, denn der Laser lässt nicht nur die Dehnungsstreifen verblassen, er glättet auch die Haut.
Wenn Dehnungsstreifen mit einem Laser behandelt wurden, dann gibt es in der Regel keine Probleme. Nach der Behandlung ist es allerdings wichtig, dass sich der Patient schont, denn die Haut braucht Zeit, um sich wieder zu regenerieren. Sonnenbäder sollten in den ersten drei bis vier Wochen vermieden werden. Wie stark die Dehnungsstreifen verblassen, das hängt immer von der Ausprägung ab. Aber was kostet eine Laserbehandlung? Je nach Ausprägung und Hautbild müssen Patienten mit Kosten ab 100,- Euro pro Sitzung rechnen. Die Krankenkassen kommen nur in ganz seltenen Fällen für die Entfernung von Dehnungsstreifen auf, es müssen schwerwiegende medizinische Gründe vorhanden sein. In der Regel muss der Patient aber selbst für die Kosten aufkommen.

Vorbeugen statt Dehungsstreifen entfernen

Dehnungsstreifen lassen sich zwar unter bestimmten Umständen nicht immer vermeiden, dennoch gibt es einige Mittel und Wege wie man diesen unter normalen Umständen vorbeugen kann. Dies betrifft sowohl die Bereiche der Schwangerschaften und Diäten als auch den Bereich des Übergewichts. Sicher gibt es viele Möglichkeiten, bereits vorhandene Dehnungsstreifen zu behandeln und auch wieder weg zu bekommen, dennoch ist es immer besser, der Entstehung von Dehnungsstreifen vorzubeugen, Auch hier stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, wie den unschönen Streifengebilden vorgebeugt werden kann. An erster Stelle wäre hier natürlich zunächst einmal eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu nennen. Daneben ist jedoch auch Sport eine wichtige Möglichkeit, wenn es darum geht, die Haut fit und in Form zu halten. Hier sind besondere Dehnungsübungen und Übungen zum Muskelaufbau ratsam. Genaue Anleitungen findet man hier bei speziellen Trainern, die eigene Kurse zusammengestellt haben.

Dehnungsstreifen CremeNatürlich ist es ebenso wichtig, die Haut entsprechend zu pflegen. Hierzu eigene sich hautstraffende und rückfettende Cremes und Öle besonders gut, die, mit einer Zupfmassage verbunden auch noch die Durchblutung des Gewebes fördern. Ähnlich funktioniert es auch mit Cremes und Ölen, die zur Bekämpfung von Dehnungsstreifen eingesetzt werden. Die Haut wird Tag für Tag enormen Belastungen ausgesetzt und muss größte Strapazen auf sich nehmen. Wenn sie nicht die Pflege bekommt, die sie braucht, um sich vor allem in den nächtlichen Ruhephasen regenerieren zu können, dann kann hierdurch auch das Entstehen von eben jenen unschönen Dehnungsstreifen begünstigt werden. Dies möchte natürlich niemand riskieren und so ist es oberstes Gebot, die Haut fit zu halten und ihr dabei zu helfen, sich selbst zu helfen.

Auch Wechselduschen sind vor allem in Verbindung mit der Vorbeugung von Dehnungsstreifen bei einer Schwangerschaft wie auch bei Diäten hilfreich um Dehnungsstreifen vorzubeugen. Zu beachten gilt hier jedoch, dass bei Schwangeren derartige Wechselduschen nur auf die Bereiche von Beine und Po begrenzt sein sollten.

Kommen zur Vorbeugung entsprechende Cremes und Öle zum Einsatz, so sollte doch hierbei immer bedacht werden, dass eine ausgiebige Zupfmassage hier alles begünstigt. Es ist nicht nur angenehm sondern fördert die Durchblutung und hilft sowohl den Cremes als auch den Ölen dabei die volle Wirkung entfalten zu können. Zudem hilft es den Betroffenen dabei sich wirklich vollends zu entspannen.

Verschiedene Behandlungsmethoden für eine glatte Haut

Es gibt ebenso zahlreiche Möglichkeiten, den lästigen und unschönen Dehnungsstreifen zu Leibe zu rücken, wie es Ursachen für deren Entstehung gibt. Bevor wir uns nun jedoch den verschiedenen Möglichkeiten im Einzelnen zuwenden, werfen wir doch einmal einen Blick darauf, was es bei der Behandlung der Dehnungsstreifen zu beachten gibt.

Es gibt eine Vielzahl von Hausmitteln und sogenannten sanften Methoden um Dehnungsstreifen zu behandeln. Hierzu gehören neben Zitrusfrüchten und Bio Apfelessig auch zahlreiche Kompressen. Hier gilt es zunächst erst einmal zu überprüfen, wie die Haut auf ein derartiges Mittel reagiert. Vor allem Zitrusfrüchte beziehungsweise deren purer Saft kann bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen, die sicher nicht im Sinne des Betroffenen sein kann. So sollte hier zunächst erst einmal genau überprüft werden, wie die Haut reagiert. Besonders bei Zitrusfrüchten kann es zu Rötungen kommen, auch dies möchte wohl niemand.

Neben zahlreichen Hausmitteln gibt es auch noch medizinische Methoden um Dehnungsstreifen zu behandeln. Hier sind neben der Laser Therapie und der Ultraschall Methode auch operative Eingriffe in besonders schwerwiegenden Fällen möglich. Hier ist es in jedem Fall unerlässlich, im Vorfeld ein umfangreiches Gespräch mit dem Arzt zu führen. Hier sollte der erste Gang in jedem Fall zum Dermatologen führen. Dieser wird am besten entschieden können, ob ein medizinischer oder gar ein operativer Eingriff überhaupt von Nöten ist. Ein guter Dermatologe wird schon ein erstes Aufklärungsgespräch führen und wird dann die entsprechende Überweisung des Patienten an einen Chirurgen vornehmen.

Dieser wird dann die verschiedenen Möglichkeiten mit dem Patienten durchsprechen und gemeinsam mit ihm den passenden Weg suchen. Gerade auch im Bereich der Laser Therapie sollte zunächst einmal geschaut werden, ob die Haut eine solche Therapie auch verträgt. Auch in diesem Bereich stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Ein operativer Eingriff ist immer als letzte Auswahl zu sehen und sollte erst recht gut mit dem jeweiligen Arzt durchgesprochen werden. Hierbei gilt es neben der Tatsache, dass in diesem Falle Dehnungsstreifen gegen eine Operationsnarbe eingetauscht wird, auch das Narkoserisiko zu bedenken.

Die verschiedenen Behandlungsmethoden bei Dehnungsstreifen

Zahlreiche Hausmittel stehen Betroffenen in erster Linie zur Verfügung. Sie gelten nicht nur als sehr effektiv sondern zudem gelten sie auch als besonders schonend. Hier wären zunächst einmal verschiedene Kompressen zu nennen, die vor allem auch für Schwangere besonders gut geeignet sind, da sie sehr sanft und zudem bei den meisten Betroffenen auch sehr effektiv sind. Frauenmantelkraut ist hier eines der wirksamsten Kräuter und der Sud eignet sich hervorragend für Kompressen, vor allem bei noch recht frischen Dehnungsstreifen. Zudem helfen sie den Betroffenen, sich zu entspannen und die wohltuende Wärme in Verbindung mit den Kräutern sorgt für eine anregende Durchblutung.

Öl gegen dehungsstreifenAuch verschiedene Cremes und Öle eigenen sich hervorragend, um Dehnungsstreifen zu bekämpfen. Auch hier gilt es, ein paar Dinge zu beachten. Nicht immer ist hier teuer auch gleich gut und effektiv. Es gibt bei diesen verschiedene Dinge, die unbedingt beachtet werden sollten. Bei Cremes ist es natürlich in erster Linie an den Inhaltsstoffen, auf die genau geschaut werden sollte. Neben Retinol und Hyaluronsäuren sollten auch natürliche Öle enthalten sein. Hier sind in erster Linie Kokos, Olive, Macadamia und ähnliche empfehlenswert. Wichtig ist hier natürlich neben einer richtigen Anwendung auch immer, dass darauf geachtet wird, ob die Creme auch wirklich hautverträglich ist,. Zwar ist den meisten Produkten hier gemein, dass sie auf ihre Hautverträglichkeit hin getestet wurden, doch ist jede Haut anders und so reagiert auch jede Haut anders. Vor allem muss hier dringend auch auf die Anwendungshinweise geachtet werden. An diese sollten sich die Betroffenen in jedem Fall halten, denn nur weil man vielleicht mehr nimmt heißt es nicht auch automatisch, dass mehr Wirkung eintritt.

Daneben stehen den Betroffenen auch Peelings zur Verfügung. Diese werden auch als Microdermasionspeelings bezeichnet und wirken in nahezu klassischer Weise. Benutzt werden diese mit einem speziellen Handschuh. Mit diesem wird das Peeling aufgetragen und sanft einmassiert. Die Wirkungsweise eines derartigen Peelings ist denkbar einfach. Die oberen Hautschichten werden bei dieser Anwendung quasi weg geschubbert. Dies regt in den unteren Bereichen der Haut die Neubildung an und zudem wird durch die Massage die Durchblutung angeregt. Dies wiederum führt zu einer Straffung der Haut und somit auch des Bindegewebes.

Auch Zinksalbe ist in diesem Zusammenhang ein hilfreiches Mittel. Sie hat nicht nur einen besonders hohen pflegenden wie auch rückfettenden Effekt. Doch daneben fördert Zinksalbe auch die Durchblutung was wiederum zur Hautstraffung führt und somit auch das Bindegewebe festigt. Zinksalbe ist in den allermeisten Fällen unbedenklich. Die Gefahr einer Unverträglichkeit ist hier so gut wie nicht gegeben. Zinksalbe ist daneben recht kostengünstig Auch verleiht Zinksalbe der Haut ein geschmeidiges Hautgefühl und pflegt diese auf äußerst sanfte Weise.

Im Bereich der sogenannten medizinischen Behandlungen steht die Ultraschall Therapie an oberster Stelle. Sie ist eine absolut beliebte und äußerst schonende Methode. Bei der Ultraschalltherapie werden durch die Ultraschallwellen Zwischenräume im Gewebe erzeugt, die eine Regeneration der Haut zur Folge haben. Hierbei gibt es keine größeren Risiken, dennoch sollte ein ausführliches Informationsgespräch im Vorfeld stattfinden. Für alle ungeduldigen Patienten jedoch hat diese Art der Behandlung einen entscheidenden Nachteil. Zwar ist sie sehr effektiv und schonen, doch bedarf es in den meisten Fällen weit mehr als zehn Sitzungen, um einen Erfolg zu sehen. Dennoch ist diese Variante zu allen anderen Vorteilen auch noch sehr kostengünstig, was also die Dauer der Behandlung nicht zu einem allzu tragischen Umstand macht. In den meisten Fällen liegen die Kosten für eine Sitzung bei ungefähr 30 Euro. Im Vergleich zu operativen Eingriffen ist diese Variante immer noch sehr lohnenswert, zumal hier im Vergleich zu einer Operation auch keinerlei Narben zurückbleiben.

Auch die Laser Therapie erfreut sich großer Beliebtheit. Diese Therapie wird unter strenger Kontrolle angewandt und meist ist es auch ein erfahrener plastischer Chirurg, der diese Therapie durchführt. In den meisten Fällen wird hierbei die sogenannte fraktionale Laser Therapie zum Einsatz. Hierbei werden an den betroffenen Stellen die Hautregionen nicht ganzheitlich behandelt. In erster Instanz wird es auch bei dieser Methode in umfangreiches Aufklärungsgespräch geben. Bei diesem erläutert der behandelnde Arzt die gesamte Behandlung noch einmal ausführlich, gibt Auskunft über eventuelle Risiken und sollte in jedem Fall hierbei auch prüfen, ob eine derartige Behandlung denn überhaupt von Erfolg gekrönt wäre. Dann ist es auch so, dass vor einer jeden Sitzung die entsprechende Stelle, welche im Anschluss gelasert werden soll, markiert wird. Zwar verschwinden bei einer Laser Therapie die Dehnungsstreifen nicht komplett wie von Zauberhand, doch sind sie danach kaum noch zu sehen. Diese Art der Behandlung von Dehnungsstreifen bringt zudem auch noch einen kleinen positiven Nebeneffekt mit sich. Eine derartige Laser Therapie glättet so ganz nebenbei auch noch die Haut.

Der operative Eingriff zum Entfernen von Dehnungsstreifen sollte jedoch immer die letzte Möglichkeit sein und auch erst dann in Angriff genommen werden, wenn alle anderen Möglichkeiten vorher ausgeschöpft wurden. Im Grunde genommen kann durch einen derartigen chirurgischen Eingriff zwar durchaus dafür gesorgt werden, dass die Dehnungsstreifen restlos verschwinden. Wer genau hinsieht, der muss jedoch erkennen, dass bei einem derartigen chirurgischen Eingriff im Grunde genommen nur die Dehnungsstreifen gegen eine Operationsnarbe getauscht wird. Somit sollte eine operative Entfernung der Dehnungsstreifen wirklich nur als letzter Ausweg und bei besonders schweren Dehnungsstreifen in Betracht kommen. Immerhin wird ein derartiger Eingriff immer unter Vollnarkose durchgeführt. Hier kommt auch ein gewisses Narkoserisiko hinzu, was im Vorfeld unbedingt besprochen werden sollte.

Worauf bei der Behandlung von Dehnungstreifen geachtet werden sollte

Es ist ganz gleich ob die Dehnungsstreifen durch Schwangerschaft, Übergewicht, Diäten, erblich bedingt oder durch zu viel Sport entstanden sind. Sie sind immer eine unschöne und äußerst störende Begleiterscheinung. Wie wir nun gesehen haben gibt es viele verschiedene Möglichkeiten den Dehnungsstreifen den Kampf anzusagen. Dennoch sollte hier jede einzelne der Methoden mit Bedacht gewählt und sorgsam angewendet werden. Ebenso wie bei der Wahl der richtigen Cremes und Öle darauf geachtet werden, nicht einer irreführenden Werbung zu erliegen und Kundenmeinungen sowie Bewertungen zu vergleichen ist es auch bei der Wahl des richtigen Mediziners ratsam. Nicht immer ist direkt der erstbeste Chirurg der beste und so sollte auch hier umfangreich vergleichen werden. Während sowohl die Hausmittel als auch die Cremes und Öle eigenständig angewendet werden können müssen medizinische wie auch chirurgische Eingriffe immer von Fachleuten durchgeführt werden. Natürlich können auch die entsprechenden Schönheitschirurgen, die die verschiedenen Behandlungen durchführen, im Vorfeld quasi überprüft und verglichen werden. In den meisten Fällen stellt sich bereits bei dem ersten Gespräch mit dem Arzt raus, ob sozusagen die Chemie passt oder nicht. Vor allem dann, wenn es um einen operativen Eingriff geht, sollte schon ein gewisses Vertrauensverhältnis zum Arzt bestehen.

Alles in allem ist es nicht immer ganz einfach, den passenden Weg zu finden, der auch zu einem ziemlichen Verschwinden der Dehnungsstreifen führt. Hier hilft es meist nur, sich langsam an das passende Mittel heranzutasten. Ratsam ist es hier immer, sich beginnend mit dem sanften Mittel an den Erfolg heran zu tasten. Hierbei ist es natürlich unabdingbar, der ganzen Behandlung ein wenig Zeit einzuräumen, bevor ein Urteil gefällt wird. Ganz gleich ob Zitrusfrüchte, Bio Apfelessig, Salben, Cremes oder Öle, sie alle wirken nicht über Nacht. Des Weiteren kann eine Behandlung natürlich auch nur dann Erfolg haben, wenn sie sachgemäß und regelmäßig durchgeführt wird. Es können auch verschiedene Methoden miteinander kombiniert werden. So eigenen sich Wechselduschen beispielsweise wunderbar in Kombination mit Kompressen oder Peelings dazu, den Vorgang zu fördern und die Behandlung unter Umständen zu beschleunigen.

Mit dem Laser gegen Dehnungsstreifen

Der Laser ist ein hochmodernes Instrument, das in der Medizin immer häufiger Verwendung findet. Mithilfe des Lasers werden zum Beispiel Narben effektiv entfernt, und auch wer sich vielleicht vorschnell hat tätowieren lassen und nun das Hautbild wieder los werden möchte, der sollte sich an einen Dermatologen wenden, der mit einem Laser arbeitet. Aber auch wenn es um Dehnungsstreifen nach einer Schwangerschaft oder nach einer radikalen Diät geht, dann ist der Laser eine sehr gute Wahl.

Wer seine Dehnungsstreifen auf Dauer verschwinden lassen möchte, der sollte einen plastischen Chirurgen aufsuchen. Bei einem Facharzt für ästhetische Chirurgie kommt in der Regel eine fraktionale Lasertherapie zur Anwendung. Ist das der Fall, dann werden die Hautpartien, die von Dehnungsstreifen betroffen sind, mit einem hochenergetischen Licht in kurzen Impulsen bestrahlt. Dabei wird aber nicht das komplette Hautbild behandelt, es gibt vielmehr ein vorgegebenes Muster, das im Vorfeld festgelegt wird.

Der Arzt kennzeichnet die betroffenen Stellen und beleuchtet dann die Hautstellen. Auf diese Weise verschwinden die Dehnungsstreifen zwar nicht komplett, aber sie verblassen, sodass sie kaum noch zu erkennen sind. Die Laserbehandlung hat aber noch einen schönen Effekt, denn der Laser lässt nicht nur die Dehnungsstreifen verblassen, er glättet auch die Haut.

Wenn Dehnungsstreifen mit einem Laser behandelt wurden, dann gibt es in der Regel keine Probleme. Nach der Behandlung ist es allerdings wichtig, dass sich der Patient schont, denn die Haut braucht Zeit, um sich wieder zu regenerieren. Sonnenbäder sollten in den ersten drei bis vier Wochen vermieden werden. Wie stark die Dehnungsstreifen verblassen, das hängt immer von der Ausprägung ab. Aber was kostet eine Laserbehandlung? Je nach Ausprägung und Hautbild müssen Patienten mit Kosten ab 100,- Euro pro Sitzung rechnen. Die Krankenkassen kommen nur in ganz seltenen Fällen für die Entfernung von Dehnungsstreifen auf, es müssen schwerwiegende medizinische Gründe vorhanden sein. In der Regel muss der Patient aber selbst für die Kosten aufkommen.

 

Die operative Entfernung von Dehnungsstreifen

Eine andere Möglichkeit ist die Bauchstraffung, um Dehnungsstreifen zum Beispiel am Bauch verschwinden zu lassen. Eine solche Straffung wird von Ärzten immer dann empfohlen, wenn die Streifen sehr ausgeprägt sind und das Hautbild extrem verzerrt wird. Bei einer Straffung der Bauchdecke verschwinden die Dehnungsstreifen komplett, die Bauchdecke ist wieder glatt und ansehnlich. Allerdings handelt es sich bei einer Bauchdeckenstraffung um einen operativen Eingriff, der zudem nicht ganz so preisgünstig ist.

Wie aufwendig die Operation letztendlich wird, das hängt auch hier davon ab, wie stark die Dehnungsstreifen ausgeprägt sind. Während der OP wird unter anderem der Bauchnabel versetzt, und die spätere Narbe verläuft etwas oberhalb der Schamhaargrenze und erinnert an die Narbe eines Kaiserschnitts. Die Kosten für eine Bauchdeckenstraffung fangen bei 3.500 Euro an und auch hier muss der Patient in aller Regel die Kosten alleine tragen. Nur dann, wenn der Patient physisch so sehr unter seinem schlaffen Bauchgewebe leidet, dass das alltägliche Leben dauerhaft schwer beeinträchtigt ist, dann kommt die Krankenkasse für die Kosten auf. Viele Ärzte bieten aber auch eine Finanzierung der OP-Kosten an, und der Patient kann seine Operationskosten wie einen Kredit, in Raten abzahlen.

Sportlich die Dehnungsstreifen entfernen

Neben der operativen Straffung der Bauchdecke und der Laserbehandlung können Dehnungsstreifen auch auf eine sanfte Art und Weise entfernt werden. Eine Möglichkeit ist es Sport zu treiben, um die Hautüberdehnung verschwinden zu lassen. Das erfordert allerdings viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Eine gute Idee ist es, in einem Fitnessstudio mit einem Trainer zu arbeiten. Der Trainer stimmt die Übungen genau auf das Problem ab und sorgt so dafür, dass das Bindegewebe der Haut wieder optimal gestrafft wird.
Alle, die ihre Dehnungsstreifen loswerden möchten, sollten allerdings nicht den Fehler machen und zu Hause Sit-ups machen, um die Bauchdecke zu straffen, denn das kann das empfindliche Bindegewebe noch mehr reizen. Die Dehnungsstreifen werden damit nicht verschwinden, dafür gibt es aber einen Muskelkater. Schwimmen gehört zu den Sportarten, die nicht nur für die Muskulatur eine gute Sache sind, auch schlaffes Gewebe wird durch regelmäßiges Schwimmen wieder in Form gebracht. Wenn die Dehnungsstreifen nach einer Diät oder nach einer Schwangerschaft nicht allzu ausgeprägt sind, dann ist Schwimmen ideal.
Wer die Dehnungsstreifen speziell an den Oberschenkeln wirksam bekämpfen möchte, der muss sich aufs Rad setzen, denn Radfahren strafft schlaffes Gewebe und baut zudem die Muskulatur optimal auf.

Die sanften Methoden

Nicht jeder kann sich mit der Idee anfreunden, den Bauch operativ straffen zu lassen, und nicht jeder hat Lust auf ein anstrengendes Sportprogramm. Wer seinen Dehnungsstreifen auf eine sanfte Art ein Ende bereiten will, der kann das zum Beispiel mit einem Peeling. Mit einem speziellen Handschuh wird die Haut an den betroffenen Stellen massiert, um das Bindegewebe wieder zu straffen. Zu empfehlen ist die sanfte Handschuhmethode, zum Beispiel bei Dehnungsstreifen an den Oberschenkeln, den Oberarmen und auch am Po. Wechselduschen können ebenfalls einen positiven Effekt erzielen, ebenso wie diverse Spezialcremes, die entweder vom Arzt verschrieben oder in der Apotheke gekauft werden können.
Eine Zinksalbe kann sehr hilfreich sein, denn Zink regeneriert die Haut und strafft das Bindegewebe. Auch mit Aloe Vera können Erfolge erzielt werden, allerdings gilt das in der Regel nur für weniger stark ausgeprägte Dehnungsstreifen.

Effektiv Dehnungsstreifen vorbeugen

Damit es erst gar nicht zu hässlichen Dehnungsstreifen kommt, ist es eine gute Idee, die Haut grundsätzlich gut zu pflegen. Schwangere sollten ihren Frauenarzt nach einer Salbe fragen, die schon während der Schwangerschaft regelmäßig aufgetragen wird und die verhindert, dass sich Dehnungsstreifen überhaupt bilden können.
Gezielte Gymnastik nach der Schwangerschaft kann ebenso eine große Hilfe sein, um wieder eine gute Figur ohne lästige Dehnungsstreifen zu bekommen. Mit Gymnastik bildet sich die Gebärmutter zurück und die Bauchdecke wird optimal gestrafft. Schon 15 Minuten am Tag reichen oftmals aus, um schon wenige Monate nach der Geburt wieder rank, schlank und ohne die lästigen Dehnungsstreifen zu sein.

Ein Gedanke zu „Wie kann man erfolgreich Dehnungsstreifen entfernen ?

  1. Thomas

    Sehr toller Artikel. Vielen Dank!
    Was mich interessieren würde ist, ob es ausreicght täglich zum Beispiel eine halbe Stunde zu joggen? Damit würde ich probieren meine Dehnungsstreifen am Po und zu beseitigen. Was würden Sie mir empfehlen?


    Viele Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*